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Freitag, 06. April 2018

SPD will im Herschelbad nur weiteres Millionengrab schaffen

CDU-Fraktion erwartet von der Stadtverwaltung ein nachhaltig wirtschaftliches Nutzungskonzept im Sinne des Stifters und der Bürgerschaft

Fraktionsvorsitzender Claudius Kranz

Die CDU-Gemeinderatsfraktion kritisiert das von der Mannheimer SPD vorgelegte Konzept zur künftigen Nutzung des Herschelbades. „Das ist nichts anderes als ein Vorschlag für ein weiteres Millionengrab in der Stadt. Das machen wir nicht mit. Wenn die SPD sagt, ein öffentliches Bad müsse als Teil der Daseinsvorsorge keine schwarze Null schreiben, dann zeigt das, dass sich die SPD nicht mit den aktuellen Zahlen beschäftigt hat. Das SPD-Konzept ist völlig unwirtschaftlich und entbehrt jeglicher fachlicher Grundlage. Denn Fakt ist, dass uns als Stadt Mannheim das Herschelbad im jetzigen Zustand jährlich 1,6 Mio. Euro kostet. Die Stadtverwaltung hatte dem Gemeinderat Pläne für ein Wellness- und Erholungsbad präsentiert, bei dem die Stadt knapp 40 Mio. Euro ins Bad hätte investieren müssen und sich der jährliche Zuschuss von 1,6 Mio. Euro auf knapp 2,2 Mio. Euro erhöht hätte. Denn die Stadtverwaltung hat uns klar signalisiert, dass sich kein privater Investor findet lässt und man als Stadt selbst die 40 Mio. investieren müsste“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Claudius Kranz.

„Erschwerend kommt hinzu, dass man beim damals vorgelegten Konzept der Stadtverwaltung von einem Betriebsergebnis von einer schwarzen oder etwas roten Null ausgegangen war. Aber wir können doch als Stadt nicht 40 Mio. Euro investieren und dann erwirtschaftet ein solches Haus jährlich hohe Verluste. Der SPD-Vorschlag ist deshalb eine Wiedervorlage der Idee der Stadtverwaltung und das lehnen wir aus wirtschaftlichen Gründen ab. Wir wollen kein weiteres Millionengrab für die Stadt schaffen“, so Kranz.

Die CDU-Fraktion will vielmehr von der Stadtverwaltung weitere Nutzungsoptionen geprüft sehen, wie sich eine Schwimmnutzung mit anderen Nutzungsmöglichkeiten kombinieren ließe, um ein tragfähiges, finanzierbares und für die Stadt nachhaltig wirtschaftliches Konzept erstellen lässt. Wir stehen zum Herschelbad, aber wir müssen auch hier vernünftig im Sinne des Stifters und der Bürgerschaft denken. Dieses nachhaltig, wirtschaftlich vernünftige Handeln muss Leitlinie einer Entscheidung im Gemeinderat sein“, so Kranz.