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Donnerstag, 28. Juni 2018

„Ein Riesenschritt auf dem Weg zur Sanierung des Nationaltheaters"

CDU-Gemeinderatsfraktion dankt Nikolas Löbel für seinen erfolgreichen Einsatz für den Bundeszuschuss

Kuturpolitischer Sprecher Stadtrat Dr. Jens J. Kirsch

Sensationelle Neuigkeiten aus Berlin: 80 Millionen Euro gibt der Bund für die Sanierung des Nationaltheaters. „Unser Fraktionsmitglied und Bundestagsabgeordneter Nikolas Löbel hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht", sagt Claudius Kranz, Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion. „Wir freuen uns sehr über den Millionenzuschuss aus Berlin, der als freiwillige Zuwendung des Bundes in dieser Höhe einmalig und wirklich nicht selbstverständlich ist. Von seinem ersten Tag im Deutschen Bundestag an hat Nikolas Löbel nicht locker gelassen, für das Mannheimer Nationaltheater zu werben. Er war erfolgreich - und damit hat Löbel sich bleibende Verdienste um unsere Stadt erworben", so Kranz.

Für die CDU-Gemeinderatsfraktion ist der Bundeszuschuss „ein Riesenschritt auf dem Weg zu einem tragfähigen Finanzierungskonzept für die Sanierung des Nationaltheaters", so Claudius Kranz. Jetzt sei das Land gefordert, ergänzt Kranz: „Ministerpräsident Kretschmann wird sich an seiner Zusage messen lassen müssen, wenn der Bund Geld gebe, werde auch das Land nicht nachstehen. In den nun anstehenden Gesprächen mit dem Land muss eine Drittel-Lösung angestrebt werden: ein Drittel vom Bund, ein Drittel vom Land, ein Drittel von der Stadt." Bei Sanierungs- und Umbaukosten von berechnet 200 Millionen Euro und Interimskosten, zum Beispiel für Ersatzspielstätten, von geschätzt 40 bis 50 Millionen Euro, würde bei einem Landeszuschuss in Höhe des Bundeszuschusses ein Anteil bei der Stadt Mannheim verbleiben, „den wir im städtischen Haushalt der kommenden acht Jahre darstellen können", so Kranz. Der Fraktionsvorsitzende fordert, dass die Stadt ihren Anteil an der Sanierung des Nationaltheaters mit Rücklagen rechtzeitig absichern solle. 

Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion, Dr. Jens Kirsch, betont: „Mit dem 80-Millionen-Zuschuss für die Sanierung erkennt der Bund die weit über das Land Baden-Württemberg hinaus reichende Bedeutung unseres Theaters an. Das Mannheimer Nationaltheater ist von gesellschaftlich-historischem Rang, von zeitgenössisch-künstlerischer Relevanz und von baugeschichtlich-denkmalschützerischer Besonderheit. Dies hat der Bund erkannt, und dafür können wir dankbar sein. Umso wichtiger ist, dass das Land dem guten Beispiel folgt und neben seinen beiden Staatstheatern in Karlsruhe und Stuttgart das Kommunaltheater nationalen Ranges in Mannheim fördert."