Home | Kontakt | Impressum
Sie sind hier: Home > Aktuelles > 
Montag, 23. April 2018

CDU Fraktion lehnt landesweite Einrichtung für Flüchtlinge in Mannheim ab

CDU fordert: Weder "Anker-Zentrum" noch Ankunftszentrum

CDU-Fraktionsvorsitzender Claudius Kranz und Stadtrat Nikolas Löbel MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender

„Wir wollen weder ein "Anker-Zentrum" noch ein Ankunftszentrum in Mannheim. Das eine ist die Hintertür für das andere. Davor hat unser Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel schon letzte Woche den Oberbürgermeister schriftlich gewarnt und der Oberbürgermeister hat nun darauf reagiert“, so der Fraktionsvorsitzende Claudius Kranz.

Mit der Ablehnung eines "Anker-Zentrums" in Mannheim sieht die CDU Fraktion gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel ihre Position, sich bereits gegen ein Ankunftszentrum zu stellen, bestätigt.

Wir hatten von Beginn an die Befürchtung, dass ein Ankunftszentrum bei rückläufigen Flüchtlingszahlen auch zu einem Abschiebezentrum wird. Wir lehnen eine zentrale, landesweite Einrichtung für Flüchtlinge in Mannheim ab. Wir wollen Mannheim entlasten und nicht weiter belasten. Auch unsere Sicherheitskräfte sehen eine Ansiedlung eines solchen Zentrums in Mannheim als kritisch. Wir hoffen deshalb, dass die Stadtspitze sich endlich klar gegen eine landesweite Einrichtung in unserer Stadt positioniert“, so der Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel.

Löbel selbst hatte den Oberbürgermeister in der vergangenen Woche angeschrieben und ihn aufgefordert, sich in Bezug auf ein Ankerzentrum klar und deutlich ablehnend zu positionieren, bevor in dieser Woche die Bund-Länder Arbeitsgruppe zusammentrifft.

Ein weiteres Argument gegen ein Ankunftszentrum war die starke Belastung Mannheims - durch den Zuzug aus Südosteuropa. Eine Stadt wie Mannheim, die in den vergangenen Jahren bereits einen Zuzug von 10-15.000 Personen aus Südosteuropa integrativ bewältigen muss, muss bei der Verteilung und Zuweisung von Flüchtlingen grundsätzlich anders behandelt werden, damit die Integrationsfähigkeit der Stadtgesellschaft nicht überfordert wird", fordert CDU Fraktionschef Kranz zum wiederholten Male.