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Dr. Sven-Joachim Otto leitete Sitzung der CDU-Großstadtfraktionen in Rostock



“Geld-Sorgen machen Alltag in Städten schwer,” betitelte die Ostsee-Zeitung (OZ) die Halbjahrestagung der CDU/CSU-Großstadtfraktionen. Unter Leitung des Mannheimer CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Sven-Joachim Otto trafen sich die CDU/CSU-Fraktionsspitzen der 43 deutschen Großstädte in Rostock.

Um aus der Finanzmisere herauszukommen ist Kreativität gefragt. In der privaten Beteiligung an der Bewältigung von öffentlichen Aufgaben sehen die Christdemokraten eine Möglichkeit trotz leerer Kassen notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu verwirklichen. Drei verschiedene Modelle des sog. Public-Private-Partnerships wurden den CDU/CSU-Kommunalpolitikern, darunter auch dem stellvertretenden Mannheimer Fraktionsvorsitzenden Carsten Südmersen präsentiert. Das Unternehmen Eurawasser stellte die Wasserversorgung und die damit verbundenen Kosten und Gebührenberechnungen für die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern vor. Mit dem Vortrag über “Neue Wege bei der Bahn” war keineswegs die Deutsche Bahn AG gemeint, sondern vielmehr der private Mitanbieter Interconnex, der bereits die Schienenverbindung zwischen Berlin und Rostock und neuerdings sogar nach Köln bedient. Von großem Interesse war das in Deutschland erste privat finanzierte Straßenbauprojekt, mit dem in Rostock eine Tunnelverbindung durch die Warnow gewährleistet ist. Zwei Euro Maut soll ab September die einfache Strecke kosten. Mit 25.000 Nutzern täglich rechnen die Betreiber.

Sollte Deutschland im Jahr 2005 den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2012 erhalten, finden in Rostock die Segelwettbewerbe statt. Die Vertreter der CDU/CSU-Großstadtfraktionen bekundeten in Rostock auch ihre Solidarität mit den Bewerberstädten Leipzig und Rostock und beschlossen einstimmig eine entsprechende Resolution: “Der Arbeitskreis Große Städte betrachtet die Vorbereitung für die Bewerbung und die Durchführung der Olympischen Sommerspiele 2012 als gesamtdeutsche Aufgabe und fordert daher die Bundesregierung, das NOK und die Entscheidungsträger auf, alles in ihren Kräften stehende zu tun, damit sich Leipzig/Rostock mit einer exzellenten Bewerbung mit maximalen Erfolgsaussichten auf die internationale Entscheidung vorbereiten können,” so der Auszug aus der Erklärung.

Die nächste Tagung zu einem neuen kommunalen Themenkomplex findet wieder unter Leitung von Dr. Otto im September in München statt.

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