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OB soll dem "Spuk" ein Ende setzen



Oberbürgermeister Gerhard Widder soll mit der Rücknahme des neuen Stadtlogos "Mannheim2" der überaus ablehnenden Haltung der Mannheimer Bevölkerung entgegenkommen und dem "Spuk" ein Ende setzten, geht es nach dem Willen der CDU-Gemeinderatsfraktion und dem CDU-Kreisverband Mannheim.

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Sven-Joachim Otto und CDU-Kreisvorsitzender Rolf Schmidt gleichlautend erklärten, haben sich sowohl die CDU-Fraktion und der CDU-Kreisvorstand von Beginn an gegen die neue Logoeinführung ausgesprochen.

Die CDU-Fraktion hat durch ihren Vorsitzenden Dr. Otto in sämtlichen Gremien, in denen die Logoänderung zur Sprache kam, ihr Veto eingelegt und mußte sich herbe Kritik, insbesondere durch die SPD-Gemeinderatsfraktion sowie durch den Schul- und Kulturbürgermeister Dr. Peter Kurz, auf dessen Mitinitiative das neue Logo eingeführt wurde, gefallen lassen.

Dr. Kurz, die Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH Uta Herwig und Michael Tschugg von der Werbeagentur ECC Kohtes Klewes bekamen in einer Fraktionssitzung im letzten Jahr ausreichend Gelegenheit, die CDU-Gemeinderatsfraktion von der Notwendigkeit einer Logoänderung zu überzeugen. Nach der Präsentation war das Ergebnis umso vernichtender. Die gesamte Fraktion sprach sich gegen die Logopläne von Dr. Kurz aus. Dies ist auch vermutlich der Grund, warum OB Widder die Logoänderung im Alleingang einführte.

Damit hat der Schul- und Kulturbürgermeister seinem Parteifreund Widder einen Bärendienst erwiesen, da jetzt dem OB die herbe Kritik der Mannheimer Bevölkerung entgegen schlägt. Verständlicherweise müssen die Genossen im Mannheimer Gemeinderat sowohl ihrem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Dr. Kurz als auch ihrem Oberbürgermeister Rückendeckung bieten und die Logoänderung befürworten. Die CDU hält dies in der derzeitigen Haushaltslage für unverantwortlich.

Somit ist die Mannheimer CDU die alleinige politische Kraft, die sich weiterhin gegen die unnötigen und teuren Änderungsabsichten wendet. Der Mannheimer CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dieter Reichardt hat ebenfalls seine ablehnende Haltung bekräftigt. "Wir fordern den Oberbürgermeister daher auf, im Sinne der Mannheimer Bürgerschaft, dem Treiben ein Ende zu setzen, damit wir uns alle wieder den wichtigen tagespolitischen Fragen widmen können," fasste Rolf Schmidt die Auffassung der Mannheimer CDU zusammen.

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