Sinnvolle und finanziell mögliche Entscheidung gefordert
Die Austragung des weltweit anerkannten Tanzsportereignisses German Open Championship (GOC) darf nicht zur parteipolitischen Profilierung verkommen, so die einhellige Meinung der CDU-Gemeinderatsfraktion. Mit Blick auf den SPD-Antrag zur nächsten Hauptausschusssitzung sind starke populistische Grundzüge zu erkennen. So wissen insbesondere die Unterzeichner des Antrages, dass eine weitere Austragung der GOC in Mannheim eine unternehmerische Entscheidung darstellt, die im Aufsichtsrat der Mannheimer Kongress- und Touristik GmbH (MKT) getroffen werden muss. "Alles andere wäre Augenwicherei," bewertet die CDU-Gemeinderatsfraktion das Vorgehen der SPD.
Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat sich in der Vergangenheit in starkem Maße für die GOC eingesetzt. So haben sich die Mannheimer Christdemokraten dafür eingesetzt, dass die MKT zur Durchführung der GOC ab dem Jahr 2001 einen Zuschuss von ca. 25.000 EUR jährlich erhält. "Die GOC ist ein herausragendes internationales, sportliches Ereignis. Die Stadt Mannheim muß weiterhin Interesse an der Ausrichtung haben. Ein eventuell entstehendes Defizit muß daher auch von der Stadt Mannheim und nicht von einer Tochtergesellschaft getragen werden," hieß es damals in der Antragsbegründung. Ferner hat der Geschäftsführer der MKT, Michel Maugé, erheblich zum Aufbau des heutigen guten Image dieser Veranstaltung beigetragen.
Durch die jetzt eingetretenen Streitigkeiten zwischen den Tanzsportverbänden, aber auch der desolaten Haushaltssituation, ist eine neue Situation entstanden, die von der Geschäftsführung der MKT und dem Oberbürgermeister aktuell bewertet werden muss, damit eine für die Stadt Mannheim sinnvolle und finanziell mögliche Entscheidung getroffen werden kann.
