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Am 1. Advent 2003 hat die Mannheimer CDU ihre Jubilare zu einer Führung durch die renovierte Jesuitenkirche geladen. Jesuitenpater Karl Weich erklärte dabei, warum die musikalische Einstimmung nur an der kleinen Orgel erfolgen konnte. Denn, die Hauptorgel wurde während der 15-jährigen Sanierungsphase der Hoch- und Seitenaltäre derart in Mitleidenschaft gezogen, dass der mächtige Klang ihrer Stimme dabei verloren gegangen war.

CDU-Stadtrat Dr. Jens Kirsch und seine Familie sahen sich gefordert. Ihr sehnlichster Wunsch: "Das Halleluja in der Auferstehungsfeier der Osternacht gespielt von der wiedergenesenen Hauptorgel." Spontan erklärte sich der angesehene Enddarmspezialist zu einer Spende bereit. Zur Übergabe des stolzen Betrages von 2.500 EUR für die Reparatur der Hauptorgel an den Hausherrn, Dekan Monsignore Horst Schroff, brachte Dr. Kirsch noch den CDU-Kreisvorsitzenden und Bürgermeister Rolf Schmidt sowie CDU-Stadtrat Peter Hofmann mit, die beide regelmäßige Gottestdienstbesucher in der Jesuitenkirche sind.

Die Kosten der "Sprach- und Stimmtherapie" für die Orgel schätzen die behandelnden Orgelbauer auf ca. 280.000 Euro. Schmidt, Hofmann und vor allem Dr. Kirsch sehen in der Spende eine Initialzündung und Aufforderung dies nachzuahmen. "Noch hundert solcher Spender und die Orgel-Therapie ist finanziert," bewerten die drei Kommunalpolitiker die Lage.

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