CDU begrüßt S-Bahn-Betrieb
Was in anderen Regionen Deutschlands meistens schon seit Jahrzehnten der Fall ist, wird nun auch in der Region Rhein-Neckar Wirklichkeit. Die S-Bahn Rhein Neckar wird nach jahrelangen Diskussionen, Planungen und Bauausführungen am 14. Dezember 2003 ihren Betrieb aufnehmen.
Für die CDU-Gemeinderatsfraktion stellt die Inbetriebnahme der S-Bahn im Rhein-Neckar-Raum ein wichtiger Meilenstein für den schienengebundenen Nahverkehr im siebtgrößten Ballungsraum der Bundesrepublik Deutschland dar, dem weitere folgen müssen, wie der stellv. Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion Konrad Schlichter betonte. Mit dieser bedeutenden Infrastrukturmaßnahme wird für die Menschen des Rhein-Neckar-Raumes nunmehr ein schienengebundenes, modernes Nahverkehrsband geschaffen, dem weitere Nord-Süd-Trassen in Bälde folgen müssen.
Der Rhein-Neckar-Raum muß im Wettbewerb der Regionen Europas mehr als bisher seine wirtschaftlichen Chancen nutzen, betonte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion und des Regionalverbandes Rhein-Neckar-Odenwald Dr. Sven-Joachim Otto mit dem Blick auf den Startschuß für die S-Bahn Rhein Neckar.
Freude und Zufriedenheit über das neu geschaffenen Verkehrsmittel herrschen auch bei Prof. Dr. Egon Jüttner, MdB vor. Für ihn hat sich der Einsatz in Bonn und Berlin zur Bereitstellung der Investitionsmittel, insbesondere für die neue Rheinbrücke Mannheim-Ludwigshafen, gelohnt.
Die CDU-Gemeinderatsfraktion nimmt den Startschuß für die S-Bahn Rhein Neckar zum Anlaß, allen Persönlichkeiten zu danken, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten für dieses wichtige Verkehrsprojekt über drei Ländergrenzen hinweg eingesetzt haben.
Auch wenn heute die Freude über das gelungene Werk vorherrscht, bleiben nach Auffassung der CDU-Gemeinderatsfraktion weitere wichtige Etappen zur Optimierung der S-Bahn zu meistern. Aus Mannheimer Sicht steht neben dem weiteren Streckenausbau vor allem der technische Ausbau des Mannheimer Hauptbahnhofs an erster Stelle der Agenda S-Bahn, betont Schlichter. Dieser technische Ausbau des zweitwichtigsten Bahnknotenpunktes Deutschlands mit seinen vielfältigen Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen Fern- und Nahverkehrsangeboten (ICE, IC, S-Bahn Regionalverkehr, künftig TGV) nach allen Himmelsrichtungen und zum ÖPNV unserer Stadt (Stadtbahn) ist zwingend geboten, um den Anforderungen in der Zukunft gewachsen zu sein.
